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Am 3-Königs-Tag habe ich die Zeit genutzt, um einen innovativen neuen Linsenhersteller im Appenzell zu besuchen. Es war wirklich spannend wie die Lens4me.ch wiederum noch einmal anders fertigt als so manch anderer Hersteller. Der Vorteil von z.B. massgefertigten 6-Monatslinsen ist, dass sie im Vergleich zu den konventionellen Monats-Wegwerf-Linsen bei grosser Materialauswahl dem Auge wirklich präzise angepasst werden können. Das bietet den Vorteil täglich wie auch langfristig besserer Verträglichkeit.

Wegwerflinsen haben durchaus ihre Berechtigung, sind aber eher wie ein T-Shirt XL in das relativ viele Leute passabel passen.

Für Fehlsichtigen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, ihre kleinen und großen Sehprobleme zu lösen. Ob Brille, Kontaktlinsen oder gar die operative Wiederherstellung der Sehkraft: Jede Korrektionsart hat unübersehbare Vor- und Nachteile. Die beste Lösung liegt oft in der Kombination.

Der “Klassiker” unter den Sehhilfen ist die Brille. Das Auf- und Absetzen geht schnell und ist unkompliziert, sodass Brillenträger nach Lust und Laune zwischen verschiedenen Modellen wechseln und so ihren Typ verändern können. Moderne Brillen sind dabei so individuell wie ihre Träger. Das gilt sowohl für die Rahmen als auch für die Gläser. So berücksichtigen etwa Gleitsicht- oder Bildschirmarbeitsplatzgläser auch feinste Züge ihres Trägers wie Pupillengröße oder Augenbewegungen. Ob nur gelegentlich oder von morgens bis tief in die Nacht: Die Tragezeit ist unbegrenzt. Und für die Pflege reichen oft Leitungswasser und ein kratzfreies Tuch.

Aber: Gerade in der kalten Jahreszeit trüben Regen und Schnee die Sicht durch die Gläser. Wer sich ins Warme flüchtet, hat mit beschlagenen “Scheiben” zu kämpfen, es sei denn, diese sind mit einer speziellen Anti-Beschlag-Beschichtung ausgestattet. Und spätestens, wenn es beim Sport “so richtig zur Sache” geht, verliert die Fassung selbige, so sie denn nicht mit einem Gummiband am Kopf fixiert wird. Zudem werden die Gläser mit steigender Dioptrienzahl dicker.

Bei starker Fehlsichtigkeit ab ungefähr sechs Dioptrien bringt nicht selten eine Korrektion mit Kontaktlinsen bessere Ergebnisse – sowohl, was die Sehqualität angeht, als auch unter ästhetischen Gesichtspunkten. Unterschiedliche Sehstärken beider Augen lassen sich mit der “unsichtbaren Brille“ leichter korrigieren. Zudem ermöglichen Linsen in den Randbereichen meist ein schärferes Sehen als ihr sichtbares Pendant. Und: Auf modische Sonnenbrillen oder schützende Sportbrillen brauchen auch Kontaktlinsenträger nicht zu verzichten.

Aber Fakt ist auch: Das Runde muss aufs Runde – Kontaktlinsen werden direkt auf dem Auge getragen. Das erfordert penible Hygiene und das Einhalten der Trage- und Pflegehinweise. Das A und O für gesundes Linsentragen ist – noch mehr als bei der Brille – eine professionelle Anpassung der kleinen Sehhelfer etwa beim spezialisierten Augenoptiker. Auch regelmäßige Nachkontrollen müssen sein, um sicherzustellen, dass Auge und Linse sich auch nach Jahren noch gut vertragen. Und: Ein Kontaktlinsenträger ist auch immer ein Brillenträger. Wenn etwa eine Erkältung im Anmarsch ist, müssen die Linsen draußen bleiben.

Wer weder Brillen noch Kontaktlinsen mag, entscheidet sich eventuell für eine operative Korrektion der Sehkraft. Voraussetzung für den Eingriff, der nur wenige Minuten dauert, ist – wie bei Kontaktlinsen – ein gesundes Auge. Die Lasik-Methode eignet sich am besten für schwach Kurzsichtige bis maximal minus sechs Dioptrien. Hat sich die Brillenstärke in den letzten Jahren verändert, sollte auf diese Form der Sehkorrektur verzichtet werden. Und: Eine Lasik-OP ist ein operativer Eingriff wie jeder andere – mit Risiken und Nebenwirkungen. So leiden manche Patienten nach der Operation unter einem eingeschränkten Kontrastsehen oder einer starken Blendempfindlichkeit. Da das Verfahren erst wenige Jahre alt ist, sind Langzeitfolgen eines solchen Eingriffs bisher nur begrenzt erforscht. (KGS)

AALEN, 25.11.2011.

Richtig gut sieht man erst, wenn auch Dunkelheit mit Nässe und Schnee keine Schrecken mehr mit sich bringt. Viele Menschen sind bei den schlech- ten Sichtverhältnissen in der dunklen Jahreszeit oft geblendet, irritiert und meistens angestrengt.

Nach Angaben des Bundesverbands der Augenärzte leidet jeder fünfte Autofahrer unter Nachtseh störungen. Sie können in Herbst und Winter zu Ermüdung und nachlassender Konzentration führen — und werden damit gerade im Straßenverkehr zur Gefahr. Aber es gibt Abhilfe: Ein spezielles Messgerät von Carl Zeiss kann solche Beeinträchtigungen des Sehvermögens, die bei hellem Tageslicht gar nicht auftreten, feststellen.

Mit einer großen Herbstaktion lädt Carl Zeiss deshalb alle ein, das Sehen in der Dunkelheit zu überprüfen. „Deutschland macht den Nachtsicht- Test“ heißt es bei den teilnehmenden Augen- optikern. Denn Carl Zeiss hat eine spezielle Brillenglas-Optimierung mit einem Messverfahren entwickelt, das Schwächen beim Nachtsehen bei der Brillenglasbestimmung schnell erkennt. Durch individuell angepasste Brillengläser mit der Optimierung i.Scription® kann das Nachtsehen in der Regel entscheidend verbessert werden.

Mit der Aktion spricht Carl Zeiss alle Interessierten an — ob Brillenträger oder nicht. Sie sind eingela- den, sich an die mit einem speziellen Untersuchungsgerät ausgestatteten Augenoptiker zu wenden.

Sie können mit ihren Instrumenten schnell feststellen, ob eine Nachtsicht-Schwäche vorliegt, bei der Brillengläser mit i.Scription umgehend Hilfe bieten können.

Die Risiken des Winterhalbjahres im Straßenverkehr können so wirkungsvoll verringert werden.

Mehr unter www.rebien.li

Spiegel.de/Taschenverlag

Spiegel.de/Taschenverlag

Hingucker zum Ablachen: Mit grellen Farben und irren Formen kämpfen Brillenmacher seit Jahrhunderten um die Gunst der Massen. Ein neuer Bildband zeigt die schrägsten Modelle der Brillengeschichte – und verrät, dass die Sehhilfe ihren Erfolg gar nicht Designern verdankt. Sondern der Billardkugel. Mehr hier.

Am letzten  Monatg durfte ich auf Einladung der Firma Zeiss in Berlin am Trendforum des Industrieverbandes der optischen Industrie Spectaris teilnehmen. Das spannende ist, dass man hier auch mit nicht direkt augenoptischen Themen konfrontiert wird und auch mal über den Tellerrand hinaussehen darf.

So sprach zum Beispiel Joachim Gauck, Ex-Bundespräsidentschaftskanditat über „Freiheit, Verantwortung, Gemeinsinn – Herausforderungen an Bürger, Staat und Politik“. Jörg Löhr, Mentalcoach der deutschen Handball-Nationalmanschaft über Motivation, ein Hirnforscher über Abläufe bei Entscheidungsfindungsprozessen: „Vergessen Sie, dass Sie objektive Entscheidungen treffen – sie sind immer emotional eingefärbt“  bis hin zum Musiker Joey Kelly „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel?“, der als erster 8 Ironman in einem Jahr absolvierte.

Am letzten Wochenende war ich auf einer spannenden Tagung über das kindliche Sehen am Inselspital in Bern. Dazu waren Fachleute aus allen 3 wesentlichen Berufsgruppen, Augenärzte, Augenoptiker und Orthoptisten eingeladen. Schön war für mich die erneute Bestätigung, dass ca 1/4 aller Schüler an sogenannten asthenopischen Beschwerden leiden, dh. z.B Kopfschmerzen etc., mit einer Brille geholfen werden kann, die nicht nur standardmässig das scharfe Sehen jedes einzelnen Auges, sondern auch das beidäugie Sehen durch besondere Messverfahren berücksichtigen und korrigieren, wie z.B. hier beschrieben. Interessant waren auch die Vorträge von Kollegen über die Anpassung von Kontaktlinsen bei kleinen Kindern, d.h. auch bei Babies.

Heute bei Golem.de gefunden:

Tacit-Ultraschall-Handschuh ersetzt Blindenstock

Ein elektronischer Ersatz für den Blindenstock soll der Tacit sein. Der Handschuh ist mit mehreren Ultraschallsensoren und zwei Servomotoren ausgerüstet, die durch unterschiedlichen Druck auf den Handrücken Rückmeldung geben, wie die Umgebung beschaffen ist.

Auf Spiegel-Online gibt es ein paar interessante optische Täuschungen anzusehen.

Ich bin gerade von einem treffen des Arbeitskreises ortho-k aus Frankfurt zurück. Es war wirklich spannend, was es neues vor allem über den Mechanismus hinter der Ortho-K zu erfahren gab. www.ok-info.org. Durch den Vortrag von Herrn Dr. Berke wird unter diesen Voraussetzungen auch klar, warum sich „Hornahutverkrümmungen“ im Laufe des Lebens ändern.

Das Lesen von Büchern ist ja ein wichtiger Punkt unserer Arbeit. Darum hier einmal eine Innovation zu diesem Bereich ;)

3D-Sehen & mehr

Manualtherapeutische Behandlung

Ich bin gerade von eienr Tagung der IVBV, der Internationalen Vereinigung für Binokularen Vollkorrektion zurück. Dabei ging es unter anderem um die zur Zeit so aktuellen Dinge um das 3D-Kino, dem in dem Zusammenhang oft erwähnten sogenannten „Avatar-Kopfschmerz“ etc.. Mein persönliches Highlight war jedoch das Seminar mit Herrn Dr. Wolfgang von Heymann, Orthopäden aus Bremen. Sein Thema: Zusammenhänge der Korrektion des beidäugigen Sehens und Einfluss aus Haltungs- und Bewegungsstörungen. Es wurde sehr viele Beobachtungen, die ich in der Vergangenheit hatte plausibel und haben jetzt eine gewisse Struktur. Zusammenhänge mit Kopfschmerz, Schwindel etc. sind nur der Anfang der Fahnenstange.

Die Tage habe ich dieses Video über Ortho-K auf Youtube entdeckt. Es beschreibt eigentlich fast alles zu Ortho-K was man wissen möchte. Nur die Grenzen definiere ich anders, dh. es sind auch höhrere Kurzsichtigkeiten, Hornhautverkrümmungen, Übersichtigkeiten korrigierbar. Auch ein Gleitsichteffekt zum Lesen ist inzwischen machbar.

Ich persönlich mag keine Gläser, die von alleine Dunkeln, sondern bevorzuge Gläser, die wirklich blendfrei machen, aber es gibt sehr viele Fans, die selbsttönenden Gläser: Diese dunkelten bisher meist träge ein, hellten sehr langsam auf und alterten meist relativ schnell. Zeiss hat ein neues Material entwickelt. Wir haben es vor Ort probiert … und es geht wirklich viel schneller.

Mach 3D zu 2D?!

Erst dachte ich, es wäre ein verspäteter Aprilscherz, aber es scheint wirklich ein massives Problem zu sein. Ich habe es ja schon beschrieben, dass es zum Haareraufen ist, dass aus meiner Sicht aufgrund unzureichender Brillenkorrektionen, d.h. einschliesslich einer Korrektion des beidäugigen Sehens dieses Problem entsteht. Eine Möglichkeit ist natürlich 3D auszublenden:

Kino ohne Kopfschmerz

2D-Brille macht 3D-Filme platt

Was als Aprilscherz begann, ist nun ein Geschäftsmodell: Ein US-Blogger verkauft Brillen, die im Kino aus einem 3D-Film wieder 2D-Bilder machen. Das soll Kopfschmerzen und andere Nebenwirkungen vermeiden. Selbstbauen kann man die 2D-Brillen auch … mehr hier bei Golem.de


Nachtlinsen für den Straßenverkehr geeignet

Eine großangelegte Studie der Fachhochschule Jena in Zusammenarbeit mit dem Augenlaserzentrum Halle beweist, dass die Ortho-K-Linsen bezüglich der Korrektur der Kurzsichtigkeit vergleichbare Resultate liefern wie Brillen und herkömmliche Kontaktlinsen. Somit ist eine Fahrtauglichkeit von den so genannten Nachtlinsen gegeben.

Getestet wurde sowohl die optische Korrektur des Sehfehlers (Tagesschärfe) wie auch Dämmerungssehen und Blendempfindlichkeit. In Vergleich zu Referenzgruppen der Brillen- und Kontaktlinsen-Träger zeigte sich, dass fast alle Testpersonen mit Ortho-K-Linsen zur Teilnahme am Straßenverkehr geeignet waren.

Orthokeratologische Nachtlinsen (Otho-K-Linsen) werden nur nachts eingesetzt und verformen die Hornhaut so, dass für die Dauer eines Tages die Kurzsichtigkeit korrigiert ist. So können kurzsichtige Autofahrer auch im Straßenverkehr auf andere Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen verzichten. Die Korrektur ist schmerzlos und wird meist gut vertragen.

Für die Studie wurden sowohl die Fahrerlaubnisverordnung wie auch die strengen Empfehlungen der DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) und des BVA (Berufsverband der Augenärzte) beachtet.

Rechtliche Lage

In Deutschland werden kurzsichtige Autofahrer, die ihre Hornhaut mit Ortho-K-Linsen korrigieren, noch nicht zum Straßenverkehr zugelassen. In der Schweiz dagegen dürfen Anwender von Nachtlinsen mit speziellen Bescheinigung des Korrekturerfolges am Straßenverkehr teilnehmen.

Das Verfahren die Kurzsichtigkeit mit Nachtlinsen zu korrigieren ist in den USA, Asien aber auch innerhalb der EU in England, und Holland weit verbreitet.

Quelle: ZVA

Mehr hier.

Linsen im ARD-Buffet

Am Freitag kam im ARD-Buffet ein Bericht mit Uwe Bischof, Dipl.-Ing. für Augenoptik. Uwe Bischof hat einst an der selben Hochschule wie ich studiert und ist dort teilweise als Lehrbeauftragter tätig. Er schafft bei der alteingesessenen Firma Müller-Welt in Stuttgart, die zu den Pionieren der Linsenanpassung gehört.gehört.

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